Der Störfall von Krümmel
Nach einer zweiten Panne binnen weniger Tage ist das Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein vom Netz, am Samstagmittag kam es zu einer Schnellabschaltung des Reaktors.
Soweit die Nachrichtenagentur AFP.
Woran es genau lag konnte noch nicht mitgeteilt werden, es gab wohl Störungen in den Generatoren. Einige fordern nun wieder den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie, der rechtlich gesehen aber nicht durchführbar ist da der Staat und die Energieversorger einen Vertrag über den Ausstieg abgeschlossen haben. Andere fordern, Krümmel abzuschalten und die Energieleistung auf andere Kraftwerke umzuschreiben. (Ausdrücklich möglich nach Ausstiegsvertrag!) Aber, wäre das Problem damit aufgehoben? Oder nur
aufgeschoben, weil dann irgendein anderes Kraftwerk "ewig" weiterlaufen würde?
aufgeschoben, weil dann irgendein anderes Kraftwerk "ewig" weiterlaufen würde?
Meiner Meinung nach wäre das auch keine Lösung, Krümmel (1983) ist nicht das Älteste (m.W. Biblis, 1975), und die Strommenge auf die anderen, noch älteren Kraftwerke zu übertragen könnte das Problem nur verschärfen.
Der Ausstieg in Deutschland hat nur die Folge, dass Energie immer teurer wird und wir immer ältere Kraftwerke betreiben. Und älter heißt nicht unbedingt sicherer!
Die Diskussion muss neu beginnen...
Kojak83 - 4. Jul, 22:57

Holzen wir lieber noch ein paar Millionen Quadratkilometer Regenwald ab, um ein wenig Biomasse für den tollen Ökostrom zu produzieren. *Händereib*